Freitag, 24. August 2007

Tao-Zen-Hip da Hop

Jetzt wird wieder die Blogger-Routine etabliert. Gestern schönen lebensbejahnden Hiphop vorgespielt gekriegt. Locker! Oder: Rischtisch geil!



Mindestens genauso gut: Dope deadly defcon one remix.

Montag, 20. August 2007

Pfüati - oder: Long Time No See

Aus dem tiesten Bayern, der fränkischen Schweiz, is der Missiö gut zurückgekehrt. Das Sommercamp ist vorbei. Dabei konnte ich mich im Freiklettern versuchen. Premiere! Der Revuekörper hing am Seil. Eng an den Fels gepresst gings mit engen Schläppchen aufwärts. Dreipunkttechnik und so. Auf einem "Podest" Zwischenstop. Realisiert wo ich eigentlich bin. Angst zu sterben bekommen. Verkrampft abgeseilt.

Mittwoch, 1. August 2007

Wirre Politiker unter sich

Die Uhrzeit lässt vermuten: Ein volltrunkener Verfasser meldet sich zu Wort. Nachdem mir ein englischer Philosophie-Doktorand mein Wodkaglas umgekippt hat habe ich mit ihm - oder besser er mit mir - über den Leib-Begriff von Merleau-Ponty debattiert. Das Übermass an Trunkenheit konnte meinen Mangel an Sprachkompetenz und Fachkenntnis nicht wettmachen, so das ich ein Jahr Bedenkzeit erbeten musste. Zum Glück kamen Politaktivisten, Politopfer besser gesagt, zum Gespräch vorbei. Einer wurde mit seinen Genossen von der APPD von der Polizei wegen "Sieg Heil"-Rufen lange verhaftet (ein aufmerksamer Bürger hatte die Punks angeschwärzt). Und das obwohl sie mit tadellos antifaschistischer Gesinnung nicht "Sieg Heil" sondern -viel naheliegender- "Fick Heil" gröhlten. Ein Missverständnis sozusagen. Ein anderer Anarchist wurde von Antideutschen verprügelt, weil er einen Genossen mit "schwule jüdische Nazispeckmuschi" titulierte, was die wirren Brutalos als "Die Juden haben sich selber vergast" verstanden. Ein dufte Abend neigt sich also dem Ende zu. Gute Nacht.

Samstag, 28. Juli 2007

Blitzerholung

So schnell kanns gehen. Kaum ist die Familie alleine ohne den Verfasser weg, ist sie auch schon wieder da. Das Baby hat eine doppelte Bindehautentzündung und wird mit Antibiotika zwangesbehandelt. Camping nix gut da.

Das kurze Leben als Kommunebauarbeiter ist also vorbei. Es war auch zu schön. Arbeitsanfang war stets pünktlich nach dem Frühstück, um 12:30. Also exakt eine halbe Stunde vor der offiziellen Mittagsruhe, zur Freude der Rentnernachbarn.

So wurde immerhin rund 6 Stunden Schlamm geschippt, Wände zerdeppert und fallenden Holzbalken ausgewichen. Natürlich habe ich drann gedacht, mindestens dreimal täglich volle Kanne mit dem Kopf gegen immer den gleichen niedrigen Fachwerkbalken zu knallen. Einmal sogar, ich hatte mich ausnahmsweise geduckt, bin ich am krumm geschlagenen Nagel hängen geblieben, der zwei Millimeter hervor ragte.

Wie auch immer: konnte zwei Abende und Nächte alleine mit Bier, Jägermeister und Wurst vor der Glotze "24-3.Season" rausschinden. Man kann also von einer leichten Erholung sprechen.

Mittwoch, 25. Juli 2007

Urlaubsgrüße aus der Batikhose

Momentan sind "Bautage" in der Commune. Containerweise Fachwerkbiomüll, sprich Lehm und Stroh zu entsorgen. Ein guter Grund in Urlaub zu fahren. Selbstverständlich alternativ. Mit KünstlerInnen, Hippies und Freaks gehts zum Zelten in die Pampa. 25 Erwachsene + ebensoviele Kinder (in Worten Fünfzig Leute). Dafür keine Hunde. Alles sagen "toll toll". Meine Vorfreude jedoch hält sich in Grenzen. Da alles selbstorgansiert ist, könnte selbst der Urlaub in Arbeit ausarten. Weiteres Problem: ein Wunsch 47 neue Leute kennen zu lernen scheint nicht vorhanden. Dummerweise habe ich vor Monaten mit einem nur so dahingesagten "Jaja" zugesagt und jetzt stecke ich in der ********.

Nachtrag: Nach harten, zähen Verhandlungen gelang es dem Verfasser dieser Zeilen zuhause zu bleiben. Statt Camping heute Bauarbeiten und hässliche Schimpfereien unter KommunardInnen (ich war ausnahmsweise still).

Montag, 16. Juli 2007

Alles Kerngesunde

Als Hausmann in einer Kommune, die zur Zeit von bis zu vier Babys samt Eltern aufgesucht wird kriegt man einiges mit. Alleine sein nicht. Kaum will man des Nachts in Ruhe Bier trinken, klingelt schon das Mobiltelefon. Baby kotzt. Ab die Pulle in den Halter geklemmt. Losgeradelt und neben einer gestressten jungen Mutter ein grinsendes entspanntes -und vor allem waches!- Baby vorgefunden. Da sich das Prozedere mehrfach wiederholt hat: Arzt. Jetzt.

Vorgestern: Ein Zeckenbock hat sich einen Millimeter unterm Auge(!!!) festgebissen und machte keine anstalten, sich wieder freiwillig vom Baby zu entfernen. Ein Zugriff mittels Zeckenzange wurde durch die Lage des Kerbtieres vereitelt. Eltern: gestresst (remember: wir leben im Risikogebiet). Hilflos. Augenklinik. Zwangsbehandlung. Nach den hässlichsten Schreien im kurzen Babyleben fiels in einen tiefen Schlummer und der Doktor konnte mit der kleinsten handelsüblichen Pinzette und größter Lupe sein Popelwerk vollenden.

Zeckenbock

Wie auch immer. Das Viech ist weg. die Nerven sind stabil. Der paranoiaschürenden Impfmafia wurde die kalte Schulter gezeigt. Vorerst zumindest. Wer sich dennoch gruseln will, dem sei zecken.de empfohlen.

Freitag, 13. Juli 2007

Grummel oder was?!

Nach Mittagsschlaf aufgewacht. Nicht ungewöhnlich. Allerdings umgehend sehr übellaunig geworden. Und das augenscheinlich auch noch grundlos.

Sonntag, 8. Juli 2007

Geburtstagsrückschau

Vor lauter Kind und Kommune habe ich fast meinen Geburtstag vergessen. Schnell noch gehandelt und ein paar treue Seelen zusammengetrommelt. Erst fast zufällig in einer Karaoke-Bar reingefeiert. Denn eigentlichen Festtag so komplett wie schlicht mit den üblichen Zutaten im Wohnzimmer verbracht.
Bescheidenes Fazit: Wer am selben Tag wie Sylvester Stallone, George W. Bush und der Dalai Lama geboren ist, der kann kein schlechter Mensch sein.

Dirty Pilgrim

Jochmets Exkursionen

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